DSGVO und KI-Tools – für viele deutsche Unternehmer ein heikles Thema. Welche Tools darfst du bedenkenlos einsetzen? Worauf musst du achten? Hier findest du Antworten.
Das Problem
Die meisten populären KI-Tools (ChatGPT, Claude, Midjourney) werden von US-Unternehmen betrieben. Daten werden auf US-Servern verarbeitet. Das ist nach DSGVO grundsätzlich problematisch, wenn personenbezogene Daten involviert sind.
Wichtig: Wenn du KI-Tools nur für allgemeine Texterstellung nutzt (ohne personenbezogene Daten einzugeben), ist das Risiko gering. Problematisch wird es, wenn du Kundendaten, E-Mails oder andere sensible Informationen an KI-Tools weitergibst.
DSGVO-konforme KI-Tools
| Tool | Server | DSGVO | Bewertung |
|---|---|---|---|
| Neuroflash | 🇩🇪 Deutschland | ✅ Voll konform | ⭐⭐⭐⭐⭐ |
| DeepL | 🇩🇪 Deutschland | ✅ Voll konform | ⭐⭐⭐⭐⭐ |
| Aleph Alpha | 🇩🇪 Deutschland | ✅ Voll konform | ⭐⭐⭐⭐ |
| ChatGPT Enterprise | 🇺🇸 USA | ⚠️ DPA verfügbar | ⭐⭐⭐⭐ |
| Claude Business | 🇺🇸 USA | ⚠️ DPA verfügbar | ⭐⭐⭐⭐ |
| Microsoft Copilot | 🇪🇺 EU-Option | ✅ Mit EU Data Boundary | ⭐⭐⭐⭐ |
Empfehlungen
Für sensible Daten
→ Neuroflash oder DeepL (Server in Deutschland)
Für allgemeine Nutzung
→ ChatGPT oder Claude mit DPA (Data Processing Agreement)
Für Unternehmen
→ Microsoft Copilot mit EU Data Boundary oder ChatGPT Enterprise
Tipps für den DSGVO-konformen KI-Einsatz
- Keine personenbezogenen Daten in KI-Tools eingeben (Namen, Adressen, etc.)
- DPA abschließen wenn verfügbar (ChatGPT, Claude bieten das für Business-Pläne)
- Mitarbeiter schulen – jeder muss wissen, was er eingeben darf und was nicht
- Datenschutzerklärung aktualisieren wenn du KI-Tools einsetzt
- Deutsche Alternativen prüfen – oft genauso gut, aber DSGVO-sicher
Dieser Artikel dient der Information und ersetzt keine Rechtsberatung.
Letzte Aktualisierung: Februar 2026